rotor-ENTRINDUNG

ROTOR-ENTRINDUNG

Effiziente und wirtschaftliche Methode zur Entrindung

Bei der Rotor-Entrindung handelt es sich um die gebräuchlichste Methode zur Entrindung in der Säge- und Furnierindustrie (z.B. Sperrholz und Furnier-schichtholz). Zudem ist es auch die kostengünstigste Variante, wenn man die Holzvolumina, die hier üblicherweise verarbeitet werden, berücksichtigt. Unter den gebräuchlichen Methoden ist die Rotor-Entrindung diejenige, bei der das Holz am wenigsten beschädigt wird. Daher ist sie die erste Wahl in der Säge- und Sperrholzindustrie. Bei der Rotor-Entrindung werden die Stämme einzeln nacheinander der Maschine zugeführt. Größe und Qualitätsanforderungen bestimmen maßgeblich, ob die Rotor-Entrindung die geeignete Methode darstellt.

Die Entrindung verbessert die Abläufe in modernen Verarbeitungsbetrieben in vielfältiger Weise. Ein häufiger Grund (beispielsweise in Skandinavien), warum Stämme entrindet werden, ist die Qualität der Hackschnitzel, die als Nebenprodukt anfallen. Diese Hackschnitzel, die als Rohmaterial in der Zellstoffindustrie verwendet werden, müssen einen hohen Reinheitsgrad aufweisen, um zu Zellstoff, der die Grundlage für die Herstellung von Papier ist, verarbeitet werden zu können.

Effizienz und Kostensenkung sind weitere Gründe für den Einsatz von Entrindungsmaschinen in Sägewerken oder Furnier- und Sperrholzwerken. So können die Kosten überall da spürbar gesenkt werden, wo die Kosten der Werkzeuginstandhaltung einen bedeutenden Anteil an den gesamten Instandhaltungskosten ausmachen, zum Beispiel beim Sägen oder Furnierschälen. Durch reduzierten Aufwand für die Werkzeuginstandhaltung und längere Werkzeugstandzeiten kann die Effizienz des gesamten Prozesses gesteigert werden.

Auch bei der Spanplatten- und OSB-Herstellung wird das Holz vor dem Verarbeitungsprozess entrindet, auch wenn die Anforderungen an die Reinheit des Rohmaterials nicht so hoch sind, wie bei der Zellstoffherstellung. Das Eingangsmaterial ist meist von sehr geringer Qualität, weshalb die Rotor-Entrindung – mit einigen Ausnahmen – eher unüblich ist.

 

Langholzentrindung im Vergleich zur Kurzholzentrindung

Rundholz wird üblicherweise entweder als Langholz, oder als auf Fixlängen gekapptes Kurzholz angeliefert. In Betrieben, die Langholz verarbeiten, werden die Stämme üblicherweise vor dem Kappen entrindet.

VK hat umfangreiche Erfahrungen bei der Entrindung sowohl von Langholz, als auch von Kurzholz. Für Langholzanwendungen empfiehlt sich üblicherweise der Einsatz von Valon Kone Entrindungsmaschinen mit Air Seal Technologie. Diese ermöglicht es, den Vorschub zu stoppen, während sich der Stamm in der Entrindungsmaschine befindet, wobei sich der Rotor weiterdreht. Dies vereinfacht die nachfolgenden Prozesse.