Geschichte

Geschichte

Über 60 Jahre Spitzenleistungen in der Entrindung

1940er

Bruno Valo, der Gründer von Valon Kone, sprach keine Fremdsprachen und genoss auch nur eine begrenzte Bildung. Aber er war ein technisch versierter Dorfschmied, der innovative technische Lösungen für unterschiedlichste Aufgabenstellungen entwickelte. Neben Entrindungsmaschinen erfand er auch verschiedene andere Maschinen – vom Schneemobil bis zum Holzvergaser. Bruno war auch ein sehr scharfsinniger Kaufmann, weshalb er 1949 mit der industriellen Fertigung von VK Entrindungsmaschinen begann.

1950er

VALO, der “Urvater aller VK Entrinder” wird vorgestellt. Es handelt sich dabei um die erste kontinuierlich arbeitende Entrindungsmaschine von Valon Kone.

Erstes Resultat der nun entstehenden systematischen Produktentwicklung von Rotor-Entrindungsmaschinen ist die VK16ST, die weltweit Interessenten findet - von Südafrika bis in die Sowjetunion. Sie wird zur weltweit meistverkauften Entrindungsmaschine der 50er Jahre.

Im selben Jahrzehnt wird der Fräskopfentrinder VEIKKO vorgestellt, das erste Produkt, das von Anfang bis Ende von Valon Kone konstruiert und gefertigt wird.

Mehr als 100 VK Entrindungsmaschinen werden bis Ende der 50er Jahre installiert.

1960er

VK wächst kontinuierlich und wird zu einem internationalen Markenzeichen. Der Export von VK Entrindungsmaschinen entwickelt sich - mit Verkäufen nach Schweden, Deutschland, Südafrika und nach Osteuropa.

Ein Vertriebsnetzwerk wird aufgebaut – aus der kleinen Schlosserwerkstatt wird eine mittelständische Maschinenfabrik.

In den 60er und 70er Jahren entsteht in der Sowjetunion ein bedeutender Absatzmarkt.

1970er

Valon Kone stellt die Fertigung von Fördertechnik ein und konzentriert sich vollständig auf die Entwicklung und Fertigung von Rotor-Entrindungs-maschinen.

Valon Kone expandiert nach Nordamerika, Japan, Brasilien, Asien und Ozeanien.

Die erste VK Maschine zur Entrindung von Eukalyptus sowie eine neue Maschinengeneration zur Hochgeschwindigkeits-Entrindung (VK450, VK600 und VK800) werden vorgestellt.

1973 wurde Valon Kone - zusammen mit anderen finnischen Unternehmen - vom Präsidenten von Finnland ein Preis für Verdienste um den Export verliehen.

1980er

Ein neuer und moderner industrieller Fertigungsbetrieb entsteht in Lohja.

Das weltweite Vertriebsnetz wird ausgebaut. Unter anderem werden neue Büros in Schweden und Deutschland eröffnet. Die Geschäftstätigkeit in Nordamerika wurde durch die Übernahme und nachfolgende Gründung von Valon Kone Brunette erweitert.

Neue Produkte werden entwickelt. So zum Beispiel eine zentrierende Einzugvorrichtung und eine Rotorzentrierende Entrindungsmaschine für große Stammdurchmesser.

1990er

Valon Kone bringt mit dem Combi-Konzept ein neues Entrindungskonzept auf den Markt bei dem zwei oder sogar drei Rotoren in einem Maschinenrahmen aufgebaut werden. Dieses wird schnell ein voller Erfolg. Nicht unerheblichen Anteil am Erfolg hat die Verbindung von Wurzelreduzierung und Entrindung.

Valon Kone startet ein massives Investitionsprogramm und investiert in die Automatisierung der Fertigung in Lohja, Finnland. So werden beispielsweise automatische Dreh- und Bearbeitungszentren installiert, die mit einem automatischen Regalsystem als Zwischenlager verbunden sind.

VK ist der erste europäische Hersteller, der pneumatische Air-Seal-Rotoren auf den Markt bringt. Die Vermarktung beginnt in Nordamerika, wo die neuen VK Entrindungsmaschinen unter dem Markennamen Kodiak vertrieben werden.

Ein neuer Fräskopfentrinder für die Entrindung für Zeder wird entwickelt, hauptsächlich für den japanischen Markt.

Um die schnell wachsenden Märkte in Asien besser bedienen zu können, wird in Singapur ein neues Vertriebsbüro eröffnet.

VK baut ein Netzwerk von Agenten in den baltischen Staaten und in Polen auf. In den jetzt von der Sowjetunion losgelösten unabhängigen Staaten entstehen neue Holzindustrien und damit neue Märkte für Valon Kone.

Bis zum Ende des Jahrzehnts ist Valon Kone zum weltweit größten Hersteller von Rotor-Entrindungsmaschinen gewachsen – mit mehr als 5.000 verkauften Maschinen weltweit.

2000er

Nach einem sehr ruhigen Jahrzehnt erwacht das Russland-Geschäft und Valon Kone beteiligt sich wieder aktiv an Maschinelieferungen an Finnlands östlichen Nachbarn. Bis Mitte der 2000er Jahre entwickelt sich Russland zu einem der wichtigsten Exportmärkte.

Die Anforderungen an Vorschubgeschwindigkeiten wachsen. Valon Kone entwickelt mit den Modellen VK52 und VK72 eine neue Generation von stärkeren Einzugvorrichtungen.

Das Vertriebs- und Servicenetz wird erweitert – ein neues Büro wird in St. Petersburg, Russland eröffnet.

2010er

Mit den neuen Entrindungsmaschinen der Serie VK5000 und VK8000 wird ein neues Kapitel in der Geschichte von Valon Kone Entrindungsmaschinen geschrieben. Erstmals stellt Valon Kone komplett modulare Maschinenrahmen vor, bei deren Entwicklung ein Hauptaugenmerk auf der optimalen Gebrauchstauglichkeit und verbesserten Herstellungsverfahren lag.

In Spokane, in den USA wird ein neues Büro eröffnet.